Nachhaltigkeit bei INDUSTRIA

Bei INDUSTRIA spielen ESG-Kriterien zunehmend eine wichtige Rolle.

Das Haus hat für alle drei Dimensionen von Nachhaltigkeit Ziele und Kriterien definiert. Diese beziehen sich auf den von INDUSTRIA gemanagten Immobilienbestand, aber auch auf das Unternehmen selbst. Der wichtigste Ansatzpunkt ist der verwaltete Immobilienbestand, da bei einem Portfolio von 4,7 Milliarden Euro hier der größte Hebel für Verbesserungen liegt.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Buchstaben S, der für Soziales steht. INDUSTRIA als Fonds- und Asset-Manager möchte seiner sozialen Verantwortung gerecht werden. Daher investieren die Fonds einen Teil ihres Kapitals in gefördertes Wohnen. Bezahlbares Wohnen ist derzeit eines der größten sozialen Probleme in Deutschland. Rund 14 Prozent der Bevölkerung leben in Haushalten, die durch Wohnkosten überlastet sind. Vor allem in den Metropolen ist es für einen Teil der Bevölkerung sehr schwer, sich mit bezahlbarem Wohnraum zu versorgen. Verschärft wird die Situation noch dadurch, dass zwischen 2006 und 2019 eine Million Sozialwohnungen aus der Bindung herausgefallen sind. Diese könnten nun frei finanziert und vermietet werden. Im Gegenzug sind gerade einmal rund 200.000 Sozialwohnungen gebaut worden. Das ist eine enorme Diskrepanz. Aktuell beträgt der Anteil des geförderten Wohnens am gesamten verwalteten Immobilienvermögen von INDUSTRIA rund 13 Prozent. Das entspricht Immobilien im Wert von rund 600 Millionen Euro.

SOCIAL (Soziales)

FAKTOREN, DIE DEN EINFLUSS DES UNTERNEHMENS AUF DIE GESELLSCHAFT UND GEMEINSCHAFT MESSEN. WAS UNS BESONDERS WICHTIG IST:

Im Bereich Soziales legt INDUSTRIA viel Wert auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf und den Gesundheitsschutz ihrer Mitarbeiter. Zu mehreren Wohltätigkeitsprojekten gehört bspw. die Veranstaltung „Business meets Charity“. Unter diesem Motto wird bereits seit über 10 Jahren gemeinsam mit den Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern jährlich ein förderungswürdiges Projekt oder ein sozial engagierter Verein unterstützt. Daneben wird mit „INDUSTRIA hilft!“ das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedenen Vereinen finanziell gefördert.


ENVIRONMENTAL (Umwelt)

FAKTOREN, DIE SICH AUF DIE INTERAKTION MIT DER UMWELT BEZIEHEN. WAS UNS BESONDERS WICHTIG IST:

Neben der sozialen Nachhaltigkeit spielt auch die ökologische Nachhaltigkeit, die E-Kriterien, bei der Formulierung und Umsetzung der Strategie eine wichtige Rolle. Beispielsweise erfüllen viele der neu angekauften Objekte den Neubaustandard Kf 55 oder KfW 40 Plus. Beim Thema Heizen setzt INDUSTRIA bevorzugt auf Erdwärmeanlagen. Auch im Bereich Energieversorgung steht das Thema Ökologie im Fokus. Beispielsweise verfügt das Fondsobjekt „The Plus“ in Wolfsburg über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie einen Batteriespeicher zur Eigenstromversorgung. Bei den Bestandsobjekten werden, wenn wirtschaftlich möglich, energetische Sanierungen durchgeführt. Außerdem wird geprüft, ob Photovoltaikanlagen auf den Dächern realisierbar sind.


GOVERNANCE (Unternehmensführung)

FAKTOREN, DIE DIE UNTERNEHMENSFÜHRUNG BETREFFEN. WAS UNS BESONDERS WICHTIG IST:

In Bezug auf das eigene Unternehmen setzt INDUSTRIA auf effizienten Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Dazu zählen beispielsweise das papierarme Büro und interne Richtlinien zur Bevorzugung von Zug- vor Flugreisen, dem Bilden von Fahrgemeinschaften und dem bevorzugten Einsatz von Mietwagen mit Hybridantrieb bzw. E-Fahrzeugen. Hinzu kommt die Unterstützung der Benutzung des ÖPNVs durch die Mitarbeiter, indem das Unternehmen Job-Tickets bezahlt. Des Weiteren hat INDUSTRIA bereits vor Corona auf Homeoffice gesetzt. Gute Unternehmensführung, die G-Kriterien aus ESG, ist für INDUSTRIA seit jeher selbstverständlich. Fairness, Vertrauen und Integrität sowie die Gleichberechtigung über alle Ebenen und Felder sind die Basis des unternehmerischen Handelns.